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Shopping so richtig virtuell!

Shopping an und mit Plakatwänden oder City-Light-Postern ist von den Chinesen mit Lichthupe und Blinker Links überholt worden. Shopping geht nämlich so richtig virtuell und ohne “Hilfsmittel”. Es braucht nur einen freien Platz – oder das Geschäft des Wettbewerbers.

Rund 1000 virtuelle Läden hat der chinesische Händler Yihaodian Ende 2012 quasi über Nacht eröffnet – unter anderem an freien und ungenutzten Plätzen. Um diese Läden besuchen zu können, braucht es (wie sollte es anders sein) eine passende Applikation aus dem App-Store. Die App weist dem Interessenten GPS-basiert den Weg und er kann sich am Ort des Interesses durch das virtuelle Geschäft bewegen und nach Herzenslust einkaufen – ohne das besondere Tags verwendet werden.

Yihaodian hat diese “Shops” aber nicht nur auf der “freien Fläche” errichtet, sondern auch direkt vor der Nase seiner Wettbewerber – vor den Türen der Läden aus Ziegel und Zement. Sehr guerilla-artig. Die Krönung wäre dann noch die Verlagerung des virtuellen Geschäfts IN die Outlets des Konkurrenten! Guerilla hoch 2 sozusagen.

 

 

Was mit dem kleinen Smartphone-Display noch recht unbeholfen aussieht, kann mit den bald erhältlichen Datenbrillen ein großer Spaß werden.

Wie wir uns das Ganze vorzustellen haben, zeigt dieses kleine Video.

 (vis)

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